11.01.2010

» Statement des IBZ-Sprechers Andreas Ballhausen anlässlich der Kopenhagener Klimakonferenz

Ein zukünftig unverminderter Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen wird das Erdklima einschneidend verändern. Um aktiven Klimaschutz zu betreiben, ist die Entwicklung und der Einsatz neuer Technologien wie zum Beispiel die Brennstoffzellen-Technologie erforderlich - unabhängig von internationalen Verträgen. Energieeffiziente Brennstoffzellen-Heizgeräte helfen als Kleinst-KWK-Anlagen bereits heute im Erprobungsstadium CO2 zu sparen und das Klima zu schonen. Nirgendwo sonst in der Hausenergieversorgung wird der Primärenergieträger Erdgas effizienter eingesetzt als in einem Brennstoffzellen-Heizgerät. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom in der Brennstoffzelle sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zum herkömmlichen Gas-Brennwertgerät um circa 30 Prozent. Der Einsatz von Bioerdgas optimiert die CO2-Bilanz zusätzlich.

Bei Callux, dem größten Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten in Deutschland, werden Energieversorger und Gerätehersteller mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums in den nächsten Jahren rund 800 Anlagen installieren, um damit eine erfolgreiche Markteinführung dieser viel versprechenden Technologie zu ermöglichen. Stationäre Brennstoffzellen sind somit ein wertvoller Beitrag der Industrie, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.